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Werfenweng 08.-09.01.11

Am Freitag am frühen Nachmittag fuhren Bernd und ich, sowie Mama & Manfred den kurzen Weg nach Werfenweng. Wir freuten uns schon auf ein schönes Rennen in traumhafter Kulisse.

Wir bekamen einen wunderbaren Stake Out Platz und die Hunde waren beim ersten Schneerennen natürlich dementsprechend aufgekratzt.

Am Abend erhielten wir die Startnummern sowie für jeden Starter einen 10kg Sack Happy Dog Hundefutter.

In Bernds Kategorie D2 waren 4 Teilnehmer am Start und das Duell von der letzten WSA-WM in Oberwiesenthal mit unserem polnischen Freund Waldemar Stawowczyk sollte wieder spannend werden. Auch auf Tobias Hager mit seinen beiden schönen Grönirüden waren wir gespannt. Wir freuten uns auch über Uli Wagner, den mit seinen beiden Malamuten ein schönes Gespann bildet.

Endlich gab es auch mal eine eigene Skijöring „2“ Kategorie, bei der ich mich mit Sepp Brugger und Manuel Haslacher mit den Malamuten sowie Maria Steffelbauer mit ihrem schönen Samojeden messen konnte.

Der Abend war recht lustig und wir und die Hunde verbrachten eine relativ ruhige Nacht, wobei ich es immer noch nicht verstehen kann, dass manche ihre Hunde mitten in der Nacht heulen lassen müssen......

Mein Start war der erste unseres Teams und auf 11:58 Uhr angesetzt. Ich war, wie immer, ziemlich nervös und Bernie brachte Digger und mich flott zum Start. Auf dem Weg traf ich auch noch meinen Mann, der mich dann im Ziel wieder in Empfang nehmen wollte. Mit ihm dabei war unser Freund Christian, der diesmal als Doghandler sein Debut haben sollte.

Digger zeigte sich wie immer von seiner besten Seite und lief die knapp 10km mit mir hinten dran in 32,5 Minuten. Ich hoffte, die Nachfolger fielen nicht in beiden Gruben, die mein Hintern bei den Stürzen leider auf dem Trail erzeugt hatte. Im Ziel war ich überglücklich und Digger wurde von uns allen überschwänglich gelobt. Nach einem kurzen Interview gingen wir zum Stake Out zurück und bereiteten dann gleich die Kufen für Bernd´s Schlitten vor.

Um knapp dreiviertel vier kam Bernd an die Reihe und als er mit Dream und Arina auf dem Trail war, waren wir schon aufgeregt, wie das Duell „Waldemar gegen Bernd Teil 1“ ausgehen würde. Bernd war im Ziel, dann auch Tobias, Uli und Waldemar. Wir waren gespannt und als endlich die Zeit erschien, konnte ich Bernd die Nachricht überbringen, dass er den Teil 1 des Duells mit über 40 Sekunden Vorsprung gewonnen hatte. Es ist immer wieder schön, mit seinen „Konkurrenten“ so eine Freundschaft aufgebaut zu haben.

Der Abend in der Seealm war leider sehr kurz, da wir zwar lange auf den reservierten Tisch warten mussten, ihn aber dafür nah knapp 1,5 Stunden wieder verlassen mussten. Da werden wir uns fürs nächste Jahr was anderes einfallen lassen müssen. Nun ja, wir gingen also an das extra für die Musher angezündete Lagerfeuer und die Countryband brachte eine gute Stimmung rein. Nach dem Hunde-Rauslassen waren wir allerdings ziemlich müde und nach einem letzten Schlaftrunk gaben wir uns den nächtlichen Lauten hin.

Am nächsten morgen, unausgeschlafen - dank der Laute, erwartete uns von den beiden Christian´s ein Megafrühstück vom Bauernladen. Ich sollte eine halbe Stunde früher starten und deshalb fiel mein Frühstück noch geringer aus als am Vortag. Bernie brachte uns wieder zum Start und die Zuschauer staunten nicht schlecht, mit welcher Kraft und Geschwindigkeit Digger mich aus dem Startbereich zog. Er lief wieder brav über den Trail und musste leider mit zwei Gleitschirmen Bekanntschaft schließen, die direkt neben ihm landeten. Das ist eventuell eine Verbesserungsmöglichkeit, denn für einen einzelnen Hund kann so ein riesen Gleitschirm schon beängstigend sein.... Glücklich nach etwas über 32 Minuten (ein großes Danke an Robert Öttl fürs Ski wachseln) im Ziel angekommen wurde Digger wieder extrem verwöhnt und danach machten wir uns gleich an die Kufen von Bernd´s Schlitten. Ich versuchte den Schlitten wieder perfekt zu wachsen und es hat anscheinend funktioniert, denn bei Bernd lief es am Trail auch wieder gut. Waldemar war an diesem Tag um knapp 4 Sekunden schneller, jedoch reichte es nicht zum Gesamtsieg. Wer weiß, vielleicht wird das Duell am kommenden Wochenende wieder fortgeführt!

In den anderen „2er“ Kategorien schaute es folgendermaßen aus:

B2 natürlich Bernd Sauerhöfer mit den schnellsten Grönis auf Platz eins, dann seine Frau Christa und als dritte kam Klaudia Lippusch mit ihren 6 Eisbären gut ins Ziel.

C2 wurde souverän von Waldemar mit den Grönis gewonnen (eine tolle Leistung, den Trail zweimal mit so kurzer Pause so schnell zu absolvieren), zweiter wurde Sepp Brugger, dritter Peter Salzlechner, beide mit Malamuten. Die weiteren Platzierungen sind der Ergebnisliste zu entnehmen.

Die Siegerehrung erfolgte von Andy Birkel in einer sehr freundschaftlichen und lustigen Atmosphäre und ich war sehr stolz, endlich mal als erster auf dem Treppchen zu stehen!

Das Team „Bavarian Trail Devils“ schnitt erstmals mit 2 ersten Plätzen ab und wir waren sehr stolz.

Wir möchten uns bei der Organisation bedanken, die uns dieses tolle Rennen wieder ermöglicht haben. Außerdem auch bei Monika Stwowczyk, die traumhafte Fotos gemacht hat. Bei Anni & Manni, die uns immer hilfreich zur Seite stehen, bei meinem Mann Christian, der mich bestens auf dieses Rennen vorbereitet hat und bei unserem Freund Christian, der sein Debut als Doghandler und Wachshelfer bestens bestanden hat. Wir hoffen, dass er uns noch auf einigen Rennen besuchen kommt....

Den größten Dank verdienen allerdings unsere Hunde, ohne die das alles nicht möglich wäre!

© by Bine

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